Managementsysteme
integriertes Management
Managementsysteme existieren seit Menschen miteinander leben und arbeiten. Sie sind keine Entwicklung der Neuzeit, sondern haben sich ständig zu dem weiterentwickelt, was wir heute unter Unternehmensführung verstehen. Häufig erfolgt die Zusammenarbeit in Unternehmen jedoch immer noch intuitiv und daher wenig systematisch. Die wachsende Komplexität von Produkten und Dienstleistungen verlangt aber gerade ein systematisches Vorgehen in allen Phasen der Leistungserbringung. Vor allem in großen, aber zunehmend auch in kleineren Organisationen ist daher das Dokumentieren und Festschreiben von Abläufen und Tätigkeiten sowie deren Verknüpfung ein grundlegender Bestandteil des wirtschaftlichen Erfolges.

Ein integriertes Managementsystem verbindet alle Disziplinen der Unternehmensführung zu einen zentralen Führungswerkzeug. Es beantwortet die grundlegenden Fragen jedes Unternehmens:

Wer macht was im Unternehmen?
Wie macht er es?
Womit wird es gemacht?
Wann oder bis wann wird es gemacht?

Durch die Einbeziehung sowohl der gesetzlichen Regelungen, als auch normativen Vorgaben aus den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit u. a. entsteht ein transparentes System zur Unternehmensführung.

Häufig werden die unterschiedlichen Bestandteile der Unternehmensführung getrennt betrachtet. Dies führt dazu, dass wichtige Synergien ungenutzt bleiben, dass Informationen versickern, Verantwortungen und Kompetenzen unklar sind. Auch die Bereiche Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit werden nicht selten voneinander getrennt und werden so zu Insellösungen, die häufig nur wenig Akzeptanz bei den Mitarbeitern finden.

Sinnvoller hingegen ist die Integration dieser Aufgaben in die täglichen Arbeitsabläufe. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter kann so eine Organisation geschaffen werden, die es jedem ermöglicht an der Verwirklichung der Unternehmensziele mitzuarbeiten.

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Copyright: Christoph Wollenweber
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